Ausgangslage
Fitzner kann Arbeitsschutz. Dritte Generation, eigene Produktlinie, starke Marktposition. Was fehlte, war ein klarer digitaler Hebel für nachhaltiges Wachstum.
Und das ist im B2B kein Zufall, sondern strukturell: dreistufiger Vertrieb mit drei unterschiedlichen Zielgruppen, erklärungsbedürftige Produkte, lange Sales Cycles. Marketing, das auf schnelle Conversions optimiert, läuft in diesem Setup ins Leere.
Was wir gemacht haben
System statt Einzelmaßnahme. Statt einzelner Kampagnen haben wir ein Content-Ökosystem aufgebaut, das über Suche, Social und KI-Antworten gleichzeitig arbeitet.
- Relevanz statt Bauchgefühl. Erst geklärt, wonach die drei Zielgruppen tatsächlich suchen, dann produziert.
- Marken-Voice statt SEO-Texte. Inhalte, die nach Fitzner klingen und trotzdem ranken.
- Content-Architektur gebaut. Ein Video kann auf LinkedIn performen, auf YouTube Views sammeln, Blogartikel aufwerten und von AI zitiert werden.
- Den Fitzner-Bären erfunden. Ein Sympathieträger mit TikTok-DNA für einen sonst todernsten Markt. Geringer Produktionsaufwand, großer Effekt.
- Den Geschäftsführer vor die Kamera geholt. Founder-Videos differenzieren im B2B und schaffen Vertrauen, das keine Broschüre herstellt.
Warum das funktioniert hat
Im B2B glauben die meisten, Ernsthaftigkeit sei Pflicht. Das Ergebnis sind Inhalte, die niemand freiwillig ansieht, und entsprechend teuer eingekauft werden müssen. Der Bär hat genau diese Annahme ausgehebelt: Unterhaltung statt Werbung. Auf LinkedIn, der teuersten Plattform überhaupt, lag der CPM dadurch beim Fünfzehntel des Benchmarks. Und der stärkste Effekt war nicht die Reichweite, sondern der Share-Faktor bei Entscheidern, die Zielgruppe hat den Content selbst weitergegeben.
Die Social-Inhalte laufen seit Dezember 2024 und werden bis heute weitergeführt, der Effekt baut sich also weiter auf.
Der zweite Hebel ist unsichtbarer: Ein einmal produziertes Video arbeitet an einem halben Dutzend Orten gleichzeitig. Genau deshalb rechnet sich Content in einem Markt mit langen Sales Cycles, nicht, weil ein Video konvertiert, sondern weil es über Monate an jedem Punkt der Suche auftaucht.